Pflanzliche Lebensmittel können Substanzen beinhalten, die die Gesundheit beeinträchtigen

Unerwünschte Pflanzeninhaltsstoffe

Pflanzen können chemische Verbindungen herstellen, die ganz bestimmte Funktionen erfüllen. So dienen sie z. B. zur Abwehr von Feinden oder Krankheitserregern, zum Schutz vor Wasserverdunstung und starker Sonneneinstrahlung oder zum Anlocken von Insekten zur Bestäubung.

Im normalen Verarbeitungsprozess (z. B. Erhitzen) werden viele dieser z. T. schädlichen Substanzen zerstört. Dennoch lassen sich bestimmte Verbindungen auch im verzehrfertigen Endprodukt nachweisen. Ein hoher Verbrauch kann dann negative Auswirkungen haben.  Eine Untersuchung auf diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe kann daher sinnvoll sein.

Verbindung Vorkommen Wirkung
Blausäure (Cyanwasserstoff) Bittermandel, Leinsamen, Fruchtkerne aus Zitrusfrüchten und Steinobst tödlich giftig
Cumarin Cassia-Zimt, Zimtgebäck, Waldmeister Unwohlsein, krebserregend in hohen Dosen
Morphin Schlafmohn, Speisemohn Schmerzmittel, Atemstillstand
Oxalsäure (Schwarz-)Tee, Rhabarber, Mangold, Spinat bindet Calcium, blockiert Eisenaufnahme, Nierensteine
Solanin grüne Kartoffeln und Tomaten Nervengift

Dr. Uwe Dornberger
Dipl. Chemiker

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